

Die 1938 mit dem abgeschlagenen Verputz verloren gegangenen Bilder aus dem 17. Jahrhundert konnten während der Restaurierung von 2003, wegen fehlender historischer Dokumentation nicht rekonstruiert werden. Das AGG vom Kanton Bern und die kantonale Denkmalpflege luden deshalb 6 Künstler/innen zu einem Wettbewerb ein, mit der Aufgabe, die acht leer stehenden Bildfelder und den ebenfalls verloren gegangenen Affen in zeitgenössischer Kunst zu gestalten.
Die Jury wählte dabei das Projekt des Berner Künstlers Mercurius Weisenstein zur Weiterbearbeitung aus.
Das ursprüngliche Bildprogramm der vier Jahreszeiten und der vier Elemente wurde vom Künstler übernommen, aber in zeitgenössischer Bildsprache umgesetzt: Plakative Fotovorlagen wurden am Computer so aufgelöst, dass Malerei entsteht, die sich am Rand der Abstraktion bewegt und erst aus der Distanz dreidimensional wirkt.
Der Affe wurde neu als Gorilla dargestellt.
| Objekt | Wettbewerbsbegleitung und Ausführung Malerei Bildfelder Südfassade Schloss Büren a.A. |
| Bauzeit | 3 Monate |
| Baukosten | Fr. 0.2 Mio, inkl Wettbewerb |
| Bauherrschaft | AGG Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern |
| Mitarbeiter | Gilbert Woern, leitender Architekt und Bauleitung |


