

In den nächsten Jahren soll das Alters- und Pflegeheim Kühlewil umfangreich umgebaut und erneuert werden. Der Mitteltrakt des Altbaus mit Eingang, Café und Mehrzweckraum wird flächendeckend erneuert, das Heim soll ein aufgefrischtes Gesicht erhalten. Der Neubau ermöglicht eine leichte Öffnung des Hofs gegen Westen und Norden, was der Offenheit des heutigen Pflegeleitbildes entspricht. Nur punktuell werden die Altbauflügel und der Pflegetrakt umgebaut.
Die neue Demenzabteilung ist Teil dieses Konzepts, wurde jedoch zeitlich vorgezogen realisiert. Im Tiefparterre des Pflegetrakts wurden zwei Wohngruppen für insgesamt 22 BewohnerInnen eingerichtet. Die Erschliessungs- und Aufenthaltsbereiche, sowie das Wohngruppenbüro wurden zum Teil räumlich verbessert, die Oberflächen erneuert und eine neue Beleuchtung installiert. Die BewohnerInnenzimmer und Nebenräume wurden belassen.
Der nordwestlich angrenzende Aussenraum wurde als geschützter Garten für die Demenzkranken umgestaltet. Ziel und Augenmerk bei der Gestaltung des Gartens war, einen vielfältigen und anregenden Lebensraum zu schaffen; einen Ort der die Sinne anspricht, der zum spazieren gehen und verweilen einlädt, der blüht, duftet und schmeckt.
| Objekt | Demenzabteilung Alters- und Pflegeheim Kühlewil |
| Bauzeit | 3 Monate |
| Baukosten | Fr. 0.84 Mio (BKP 1-9) |
| Bauherrschaft | Stadtbauten Bern |
| Mitarbeiter | Gilbert Woern, leitender Architekt |
In Zusammenarbeit mit W2H Architekten (Realisation), égü Landschaftsarchitekten Bern |





